Fakten zum Studium der Psychologie in Hamburg

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Hamburg ist für viele die Traumstadt schlechthin. Sehenswürdigkeiten wie den Hamburger Fischmarkt und St.Pauli und die Reeperbahn ist jedem ein Begriff. In Hamburg das Traumfach Psychologie zu studieren, ist für manche angehende Studenten daher ein absoluter Traum.
Für das Fach Psychologie gibt es in Hamburg verschiedene Angebote und Möglichkeiten. Die Universität Hamburg, die Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr, die europäische Fernhochschule Hamburg und die MSH Medical School Hamburg bieten Psychologiestudiengänge an. Dabei ist es möglich, in Voll- bzw. Teilzeit, aber auch berufsbegleitend zu studieren. Die Kosten der Studiengänge unterscheiden sich ebenfalls stark voneinander.

Wer sich für ein klassisches Psychologiestudium entscheidet, der ist an der Universität Hamburg gut aufgehoben. Eine Zulassung zum Studiengang Psychologie (Bachelor of Science) erfolgt nur zum Wintersemester. Es gibt eine örtliche Zulassungsbeschränkung. Eine Aufnahme ist sowohl mit, als auch ohne Abitur möglich. Im Studium werden die Schwerpunkte Neuropsychologie, Wirtschafts- Arbeits- und Organisationspsychologie und allgemeine Psychologie. Nach dem Bachelorstudiengang können ausgewählte Kandidaten ein Masterstudium der Psychologie aufnehmen. An der Universität Hamburg werden keine Studiengebühren erhoben.

Die Finanzierung des Studiums ist ohnehin ein schwieriger Punkt. Etwas schwierig ist es mit Studentenjobs in Hamburg. Die meisten Nebenjobs sind überlaufen und es wird zunehmen schwieriger, einen gut bezahlten Studentenjob zu finden. Jobbcampus Hamburg hat eine gute Übersicht über Studentenjobs. Ansonsten hilft wie immer Vitamin B weiter.

Dieses Problem haben Offizieranwärter der Bundeswehr und Industriestipendiaten nicht. Denn diese sind finanziell bereits abgesichert und können einen Bachelor und einen Master in Psychologie an der Universität der Bundeswehr in Hamburg absolvieren. Ein Studienjahr bei der Bundeswehr gliedert sich in ein Herbst-, Winter-, und Frühjahrssemester. Wer bei der Bundeswehr studiert, dem eröffnen sich nach dem Studium interessant Aufgabenfelder auch innerhalb der Bundeswehr. Voraussetzung für die Aufnahme eines Studiums bei der Bundeswehr ist ein bestandenes Abitur, die bestandene Offiziersprüfung und eine Verpflichtung als Soldat/in auf Zeit für 13 Jahre.

Die Medical School Hamburg bietet Vollzeit- und Teilzeitstudiengänge an, sowie auch studienbegleitende Modelle. Bachelorstudiengänge des Bereiches Psychologie werden für angewandte Psychologie und Psychologie angeboten. Das Angebot an Masterstudiengängen ist an der Medical School Hamburg groß. Der potentielle Student hat die Auswahl zwischen Gerontopsychologie, Gesundheitspsychologie, klinische Psychologie und Psychotherapie, Rechtspsychologie und Sportpsychologie. An der Medical School Hamburg zu studieren bietet sich für Berufstätige besonders an. Der Nachteil ist, dass die Studiengänge teuer sind. Die Medical School bietet jedoch Informationen zu Finanzierungsmöglichkeiten (Stipendien, Bafoeg, Bildungskredite) an.

Die Hochschule Fresenius in Hamburg (Psychology School) hat unterschiedliche Psychologiestudiengänge im Angebot. Die Studiengänge angewandte Psychologie und Wirtschaftspsychologie (berufsbegleitend oder als Vollzeitstudium) werden als Bachelor of Science angeboten. Wer nach einem Bachelor noch weiter studieren möchte, der kann einen Master of Science in Psychologie oder Wirtschaftspsychologie (berufsbegleitend oder als Vollzeitstudium) aufnehmen.

Wer Psychologie in Verbindung mit Betriebswirtschaft studieren möchte, der hat die Möglichkeit, Betriebswirtschaft und Wirtschaftspsychologie an der europäischen Fernhochschule Hamburg zu studieren. Dieser Bachelor of Arts startet sowohl im März als im September eines jeden Jahres. Das Studium findet mit begleitenden Vorlesungen in Hamburg statt.

Ob als Teilzeitstudium, mit oder ohne Präsenzveranstaltungen, Hamburg bietet Psychologieinteressierten zahlreiche Studienangebote an.
Ein Psychologiestudium berechtigt eine Person jedoch noch nicht, als Psychotherapeut/in zu arbeiten. Nach einem Studium der Psychologie muss eine meist 3-jährige Ausbildung erfolgen, die teuer und sehr anstrengend ist. Hierbei ist ein praktischer, sowie ein theoretischer Teil abzuleisten. Erst dann erfüllt sich der Wunsch, eine eigene Psychotherapiepraxis zu eröffnen.

Ein Studium der Psychologie in einer der schönsten Städte Deutschlands kann der Grundstein für eine vielversprechende berufliche Zukunft sein.
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Spiegelneuronen – ein menschlicher Vorteil

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“Gähnen ist ansteckend” – wer kennt diesen Spruch nicht? Tatsächlich müssen wir erstaunlich oft gähnen, wenn unser Gegenüber das tut oder wir lächeln automatisch zurück, wenn wir angelächelt werden. Diese Handlungen beeinflussen wir nicht willentlich, sie werden automatisch von unserem Gehirn produziert. Der Grund dafür sind die so genannten Spiegelneutronen.

Die Spiegelneutronen merken sich bestimmte Verhaltensmuster, Reaktionen und Gefühle. Wenn wir in eine ähnliche Situation kommen, wird die nach dem Hirn angemessene Reaktion automatisch reproduziert. So weinen wir etwa bei einem traurigen Film. Das einmalige bei diesen Neuronen ist, dass sie bereits eine Reaktion verursachen, wenn wir eine eine Situation auch nur beobachten, also nicht aktiv daran beteiligt sind. Die Nervenzellen reagieren jedoch, als ob wir selbst aktiv wären. Wir können jedoch dann wahrnehmen, ob diese Emotionen tatsächlich echt sind, oder ob sie nur gespiegelt werden.

Entdeckt wurden die Spiegelneuronen durch Zufall 1996 vom Forscher Giacomo Rizzolatti. Er erforschte ursprünglich, wie Handlungen im Hirn eines Schimpansen geplant werden. Dabei erkannte er jedoch, dass das Hirn der Schimpansen gleich reagierte, wenn sie selbst nach einer Nuss griffen oder wenn sie jemanden dabei beobachteten.

Schon bei Kindern sind die Spiegelneuronen ausgeprägt. Tatsächlich können schon Babies wenige Tage, nachdem sie geboren werden, Handlungen spiegeln. Ab dem dritten bis vierten Lebensjahr sind die Spiegelneuronen dann vollständig entwickelt. Spiegelneuronen sind für Kinder sehr wichtig, denn nur so können sie “richtige” Verhaltensmuster entwickeln. Indem sie die Handlungen anderer spiegeln, fügen sie sich in die Gesellschaft ein. Allerdings brauchen die Kinder dazu immer jemanden, dessen Handlung sie kopieren können.

Auch in der Evolution und Biologie spielen Spiegelneuronen eine wichtige Rolle. Schon unsere Vorfahren entwickelten die Möglichkeit, sich über Gesten und Mimik zu verständigen. Dadurch gab es einen entscheidenen Vorteil gegenüber anderen Tieren. Deshalb gehen Forscher davon aus, dass wir uns ohne unsere ausgeprägten Spiegelneuronen kaum zu dem hätten entwickeln können, was wir heute sind. Doch nicht nur das Experiment von Rizzolatti zeigt, dass wir nicht die einzigen sind, die Spiegelneuronen besitzen. Bei Tieren, die in Schwärmen auftreten wie etwa Fische oder Vögel, werden mittlerweile auch Spiegelneuronen vermutet.

So oder so gehören Spiegelneuronen zu den wichtigsten Nervenzellen in unserem Gehirn. Ihre Reaktion mag zwar nicht unbedingt vorhersehbar sein, jedoch machen sie uns zu dem, was wir sind und ermöglichen uns ein Leben in einer Gesellschaft mit bestimmten Verhaltensmustern.

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Jahr des Lichts

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2015 ist von den Vereinten Nationen zum “Jahr des Lichts” erklärt worden. Das Motto des Jahres lautet: “Light for Change – Licht für Wandel”. Es soll die Menschheit daran erinnern, das Licht eine elementare Voraussetzung für das Leben auf der Erde ist und Menschen, Tiere und Pflanzen ohne Licht nicht existieren könnten. Aus diesem Grund ist das Licht auch eines der zentralen Untersuchungsobjekte der Wissenschaft, aber es spielt auch in Kunst und Kultur eine herausragende Rolle. Bei der Festsetzung des Jahres 2015 als “Jahr des Lichts” hat die UN auch berücksichtigt, dass gerade in diesem Jahr viele bedeutende Ereignisse runde Geburtstage feiern, die in irgendeiner Form Bezug zum Licht haben.

 

Vor 400 Jahren wurde die erste mit Solarenergie betriebene Maschine von französischen Wissenschaftlern entwickelt, vor 200 Jahren die Wellentherorie des Lichts von dem französischen Physiker Augustin Jean Fresnel veröffentlicht. Vor 100 Jahren stellte Albert Einstein die Relativitätstheorie auf und vor 50 Jahren entdeckten die amerikanischen Physiker Penzias und Wilson die Kosmische Mikrowellenhintergrundstrahlung und fanden damit einen Beleg für die Theorie des Urknalls. Die Aktivitäten des Internationalen “Jahr des Lichts” sind in vier breite Themenfelder gegliedert, die die zentrale Bedeutung von Licht für die Forschung, Entwicklung und moderne Zivilisation überhaupt beleuchten sollen.

 

Thema Nummer 1 ist die Lichtforschung. Sie umfasst die Aufgabe, die Eigenschaften des Lichts immer besser zu erforschen, das Universum umfassend verstehen zu lernen, aber auch die Wirkung des Lichts auf den menschlichen Körper zu erforschen und Techniken für die Diagnose und Behandlung verschiedener Krankheiten mit Hilfe des Lichts zu entwickeln.

 

Thema Nummer 2 ist die Lichttechnologie. Licht spielt für die heutige Informationsgesellschaft eine bedeutende Rolle. Das Internet, das Telefonnetz und andere kabellose Technologien gebe es ohne Lichttechnologien überhaupt nicht, ohne Laser würden viele medizinische Behandlungen nicht durchgeführt werden können. Aber auch die Reduzierung des Ausstoßes von Treibhausgasen würde ohne Photo-Volteig und energieeffiziente Beleuchtung nicht gelingen.

 

Thema Nummer 3 befasst sich mit der Verbindung Licht und Kultur und Thema Nummer 4 mit Licht und Natur. Natürlich geht es auch um die Entwicklung effizienter Lichtquellen für die Entwicklungsländer, um das Einsparen von Energie für Licht und um Lichtverschmutzung. Wichtige Partner für die Durchführung der einzelnen Veranstaltungen zum Thema sind die physikalischen Gesellschaften und die Internationale Union für Reine und Angewandte Physik.

 

Auch in Deutschland finden im Rahmen des Internationalen Jahres des Lichts viele Veranstaltungen statt, es gibt Fachtagungen, Workshops, kulturelle Veranstaltungen, Tage der Offenen Tür und ähnliches. Im Internet findet man unter http://www.jahr-des-lichts.de/ einen entsprechenden Aktivitäten-Kalender.

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Trends in der Hirnforschung

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Es ist nachgewiesen, dass das Gehirn das wohl am wenigsten erforschte Organ im Menschen ist. Es kann unbeschreiblich viele tolle Dinge verrichten, trotzdem erinnern sich die Meisten Menschen nicht daran, was es vor einer Woche zum Frühstück gab. Das ist aber normal, dass merkt sich ja eigentlich niemand, dass zu vergessen ist sozusagen Alltag. Forscher haben es geschafft, dass Menschen, die an Alzheimer erkrankt sind, die verlorene Erinnerung wieder zu gewinnen mit der Hilfe von Licht.

Ein Forscherteam führte eine Studie mit Mäusen durch und veröffentlichte diese im Magazin Nature. Die Untersuchungen sollten aufklären, ob der Verlust von Erinnerungen wegen dem Untergang von spezifischen Hirnzellen erfolgt (Verlust bei der Speicherung der Erinnerung) oder es an einer Blockade der neuroyalen Signalwege liegt (Probleme mit der Abrufung von der Erinnerung). Den Forschern gelang es nachzuweisen, dass das Problem bei dem Abrufen der Erinnerung liegt. Die Forscher haben im Rahmen Ihrer Studie Mäuse an Amnesie erkranken lassen. Zuerst haben sie den Mäusen beigebracht, einen harmlosen Elektroschock mit einer bestimmten Kammer in Verbindung zu bringen.

Dann wurden die Neutronen der Mäuse, die aktiv sind bei der Erschaffung von dieser Erinnerung genetisch markiert und danach haben die Forscher diese chemisch deaktiviert. Die Mäuse vergasen die erst neu hergestellten Assoziationen wieder. Dann kam ein optogenetisches Licht zum Einsatz. Dieses ist dafür zuständig, die verlorene Erinnerung der Mäuse wieder herzustellen. Also kann man im Allgemeinen sagen, dass diese Technologie Licht verwendet, um Proteine, die in Neuronen eingeführt werden, zu aktivieren.

Die Mäuse haben anschließend wieder die Verbindungzwischen Kammer und Schock herstellen können. Damit liegt nahe, dass bei dem Speichern und Abrufen von Erinnerungen unterschiedliche Prozesse ablaufen. Durch die Studie kam man zu dem Entschluss, dass die Verluste an Erinnerungen nicht durch natürliche Trigger wieder hergestellt werden können. Durch die direkte Aktivierung der Neuronen von außen ist es aber möglich. Somit werden die Erinnerungen nicht gelöscht, man kann sie nur nicht abrufen. Eindrucksvolle Ereignisse bleiben unserem Gedächtnis länger erhalten.

Sachen aus unseren alltäglichen Leben, die unter Umständen wichtig sein könne, vergessen wir meistens schnell wieder. Eine aktuelle Studie belegt, dass sich Schmerzen auch auf das Langzeitgedächtnis auswirken können und das im positiven Sinne, Schmerzen können Schwache Erinnerungen verstärken. Um diese Erkenntnis herauszufinden, haben Forscher Experimente mit Stromschlägen durchgeführt. Pro Tag erhalten wir sehr viele Informationen. Wir lernen neue Dinge, bilden uns weiter und schauen, dass wir uns von unwichtigen Dingen trennen. Für die Studie wurden 119 Freiwillige herausgesucht, denen man 180 verschiedene Bilder zeigte. Zu beginn und zum Schluss gab es keine

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Synthetische Biologie

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Als fachübergreifendes Teilgebiet der Molekularbiologie, Nanobiotechnologie, organischer Chemie, Ingenieurwissenschaften und Informationstechnik gilt die Synthetische Biologie als innovative Richtung der modernen Biologie. Biologen, Chemiker und Ingenieure arbeiten gleichermaßen daran biologische Systeme mit neuen, definierten Eigenschaften zu erzeugen, die so in der Natur nicht vorkommen. Im Unterschied zur Gentechnik werden hierfür nicht nur Gene eines Organismus in einen Anderen transferiert, sondern komplett künstliche biologische Systeme erschaffen. Mit diesen künstlichen biologischen Systemen verfolgt man das Ziel die typischen Merkmale eines Organismus gezielt für definierte Fragestellungen zu verändern. Langfristig will man in der Lage sein neue, vollständig vom Menschen entworfene, Systeme zu generieren. Das Ziel der Synthetischen Biologie ist es dabei neue, richtungsweisende Erkenntnisse zu gewinnen, aus denen sich weitläufige Anwendungsmöglichkeiten ergeben können.

Unter anderem werden hierfür folgende Strategien verfolgt: (a) künstliche Systeme werden in lebende Organismen integriert, mit dem Ziel dessen Eigenschaften gezielt zu verändern, (b) Aufbau von biologischen System durch schrittweises Hinzufügen von künstlichen Molekülen, mit dem Ziel einen “lebensfähigen” Organismen herzustellen (Protozellen), (c) ein bestehendes biologisches System wird auf die minimal notwendigen Komponenten reduziert, diese “Hülle” (=Chassis) welche mit gewünschtem genetischen Material, in Form von sogenannten Bausteinen (= “BioBricks”) bestückt werden kann (Minimalorganismus), (d) die Suche nach alternativen Substanzen, die die gleiche biologische Funktion ausführen wie ihre Originale, kann durch den Einsatz von atypischen Substanzen innerhalb der Zelle realisiert werden (orthogonale Biosysteme).
Mögliche Anwendungsbereiche der Synthetischen Biologie wäre es neuartige Impfstoffe, Medikamente und eine verbesserte Diagnostik zu entwickeln. Der Einsatz für die Entwicklung von Biosensoren, Wasserstoffzellen, Biomaterialien, Biobrennstoffe oder Wasserstoffzellen ist ebenfalls in Planung.
Ermöglicht wird die Umsetzung der synthetischen Biologie durch den technische Fortschritt der letzten Jahrzehnte, ebenso wie durch die bedeutenden Erkenntnisse, welche von Molekular- und Zellbiologen bislang hinsichtlich des Aufbaus und der Physiologie von Mikroorganismen gewonnen haben. Die sogenannten Omiks-Technologien (darunter versteht man die Gesamtheit der Genomik, Transkriptomik, Proteomik und Metabolomik) befassen sich umfassend mit der Analyse von biologischen Prozessen, was weiderrum essentiell für die Entstehung und Entwicklung des Fachgebiets der Synthetischen Biologie ist. So ist beispielsweise die Sequenzierung des gesamten Genoms von Organismen und die Generierung von künstlicher, genau definierter DNA, mittels Syntheseautomaten, heutzutage auch im industriellen Maßstab möglich.
Die Synthetische Biologie steckt noch in seinen Kinderschuhe, derzeit wird hauptsächlich Grundlagenforschung an Mikroorganismen betrieben. Ein Forschungszweig stellt beispielsweise die Erweiterung des genetischen Codes dar. Hierfür wird der genetische Code um Basenpaarungen (genomischer Ansatz) bzw. um Aminosäuren (proteomischer Ansatz) erweitert, mit dem Hintergrund die Kombinationsmöglichkeiten der genetischen Bausteine wesentlich zu erhöhen. Ein weiteres mittelfristiges Forschungsziel ist es Zellen zu generieren, die nur mit den notwendigsten Komponenten ausgestattet sind. Dies wird möglich in dem man die Komplexität der Zelle Schritt für Schritt reduziert (top-down-Ansatz) bzw. eine Zelle geniert die nur mit den nötigsten Bestandteilen befüllt wird (bottom-up-Ansatz).
Zusammenfassend kann man sagen, dass es in der Synthetischen Biologie darum geht biologische Systeme zu verstehen, um sie anschließend, anhand dieses fundierten Wissens, umzuprogrammieren und für die Beantwortung unterschiedlichster Fragestellungen einzusetzen.

 

Auch hier stehen die Forschungen der Max-Planck-Gesellschaft wieder an vorderster Front.

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